Grünes Licht für Sanierung von Weißem Weg

Ab 31. August wird die Verbindung gekappt. Chemnitz will ein Teilstück der Straße sanieren lassen und ließ Niederwiesa damit wenig Spielraum.

Niederwiesa.

Für Chemnitzer Straßenbaupläne haben am Montagabend Niederwiesas Gemeinderäte grünes Licht gegeben. Es geht dabei um ein Teilstück des Weißen Weges - eine Schlaglochpiste. Knapp 230 Meter des maroden Teilstücks der Straße, die ab 31. August saniert werden soll, führen über Niederwiesaer Flur. Das heißt, hier muss die Gemeinde die Kosten tragen. Laut Bauhofleiter Michael Thiemer sind das gut 70.000 Euro. Bei vier Nein-Stimmen wurde das Straßenbauprojekt, für das es keine Fördermittel gibt, beschlossen. Die Begründung der Verwaltung: Schließt man sich jetzt der Chemnitzer Planung an, könne man deutlich höhere Folgekosten verhindern.

Von den Chemnitzer Ausbauplänen habe die Gemeindeverwaltung erst Mitte Januar erfahren. Für die Niederwiesaer blieb wenig Zeit, denn bereits Ende der Woche will die Stadt die notwendigen Maßnahmen für die Straßensanierung einleiten - mit oder ohne Niederwiesas Zustimmung. Das hatte Bürgermeister Raik Schubert (Bürgerinitiative Niederwiesa) vor der Abstimmung erklärt. So hatte Gemeinderat Jens Bossard (Bürgergemeinschaft Lichtenwalde-Braunsdorf) auch nicht viel Erfolg mit seiner Anregung zu prüfen, ob man das Teilstück nicht an Chemnitz abgeben könne. Bürgermeister Schubert bezeichnete diesen Vorstoß in der Debatte als wenig zielführend. Man könne sicher zu einem späteren Zeitpunkt über diese Idee noch einmal reden, die, so Kämmerer Mirko Ott, einer Mini-Kreisgebietsreform gleichkäme.

Vom 31. August bis 6. November soll die Durchfahrt zwischen Dresdner und Eubaer Straße gesperrt werden.


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