Handwerk findet wieder goldenen Boden

Besucher informieren sich bei zweiter Messe in Frankenberg über Berufe

Frankenberg.

Das Luthergymnasium Frankenberg war am Samstag Veranstaltungsort der zweiten von Bildungsverein und der Stadt organisierten Berufsinformationsmesse. Über 60 Unternehmen vermittelten Oberschülern und Gymnasiasten einen umfangreichen Eindruck aus ihrer Arbeitswelt. Sie rückten dabei 100 Ausbildungsberufe in den Blickpunkt, Vertreter von Bildungseinrichtungen und Hochschulen unterbreiteten Wissenswertes zu 200 Studiengängen.

Und die Jugendlichen statteten zumeist mit den Eltern an der Seite der Messe einen Besuch ab. So etwa Richard Schneider mit Mutti Ulrike. "Ich schaue einmal, in welche Richtung es beruflich gehen könnte. Die Mitmachangebote sind sehr interessant", so der Neuntklässler. Ob Anlagenfahrer oder Zollmitarbeiter, Bauarbeiter oder Rechtsanwaltsgehilfe, eine breite Palette wurde von den Vertretern verschiedener Branchen repräsentiert. Und dennoch: Beobachter des Geschehens bemerkten, dass eine Anwesenheit längst nicht ausreicht, um themenintensive Diskussionen in Gang zu bringen. Pfiffige Informationsstände, möglichst mit Aktionsangeboten und eine zielgerichtete Ansprache der Jugendlichen waren gefragt. So wusste etwa Lisa Martin mit angehenden Verkäuferinnen einer europaweit operierenden Drogeriemarktkette Interessierte per Datenbrille schon mal an den virtuellen Arbeitsplatz von morgen zu versetzten.

Die Uhrmacher-Berufsschule Alfred Hellwig aus Glashütte wiederum war erstmals vor Ort in Frankenberg. Erklärtes Ziel der Bildungseinrichtung ist es, auch westlich von Dresden Berufsnachwuchs für ihre Branche zu suchen. Zufrieden zeigte sich Organisator Ronny Kämpfe vom Verlauf der Veranstaltung. "Die Messe ist auf große Nachfrage gestoßen." Der Vereinsvorsitzende bestätigte, dass die nächste Bildungsmesse am 1. Februar 2020 veranstaltet werden soll.

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