Hoffnung: Rettung des Tivolis greifbar nah

Freiberger Räte sprechen über Immobiliendeal von 1, 2 Millionen Euro

Freiberg.

Bisher herrschte Stillschweigen. Doch kurz vor der Stadtratssitzung sickern weitere Details zum Immobiliendeal durch: Das Freiberger "Tivoli" soll für knapp 1,2 Millionen Euro den Besitzer wechseln. Als Käufer treten nicht die Stadt und der Landkreis unmittelbar auf den Plan. Das traditionsreiche Konzert- und Ballhaus soll durch ein gemeinsames Tochterunternehmen, die Saxonia Standortentwicklungs- und -verwaltungsgesellschaft, erworben werden. Zusätzlich fließen weitere 100.000 Euro für die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach der Kultureinrichtung. Seit 2002 ist Solarworld-Chef Frank Asbeck Eigentümer des Konzert- und Ballhauses, das er mit der Tivoli Betriebsgesellschaft betreibt. Zum Jahreswechsel ist der Rückzug vorgesehen.

Derweil läuft im Haus an der Dr.-Külz-Straße alles weiter wie gehabt. "Für den Besucher wird sich kurzfristig nichts ändern, was langfristig wird, entscheiden die neuen Betreiber", sagte gestern Tivoli-Chef Roland Säurich. Termine für Veranstaltungen im kommenden Jahr stehen, genauso sind Künstler gebucht und Verträge unterzeichnet. So ist etwa das Konzert von Matthias Reim am 5. Januar fast ausverkauft.acr

Der Stadtrat von Freiberg tagt heute, ab 16 Uhr im Ratssaal des Rathauses.

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