Im Charter-Bus zum Rammstein-Konzert

In Eigenregie haben 35 Mittelsachsen die Fahrt nach Dresden organisiert. Ihr Fazit: Begeisterung, "Pyroshow sensationell".

Flöha/Dresden.

Das Rammstein-Konzert in Dresden wird 35 Männern und Frauen aus Eppendorf, Borstendorf, Oederan und Umgebung als ein gigantisches Erlebnis mit atemberaubender Pyroshow in Erinnerung bleiben. Sie hatten sich zusammengetan, um gemeinsam das Konzert der deutschen Rockband am Donnerstag zu besuchen.

"Es war eine absolut coole Show. Wir waren alle begeistert", sagt Annett Wagner aus Borstendorf. Zusammen mit ihrem Mann und zwei Freundinnen hatte sie Karten für Sitzplätze im hinteren Bereich des Rudolf-Harbig-Stadions in Dresden bekommen. "Wir hatten zwar durch eine aufgebaute Säule nicht immer den Sänger im Blick, aber ansonsten war unser Platz perfekt. Vom ersten bis zum letzten Lied haben wir gestanden. Die Stimmung war toll", so die 48-Jährige. Rammstein sei eigentlich nicht die Musik, die sie den ganzen Tag hört. "Dies war unser erstes Rammstein-Konzert. Uns ging es um die Show - die war spitze!"


Ein ganzes Stück weiter vorn im Stadion hielten sich weitere Familienmitglieder auf. "Mein Sohn mit meiner Schwiegertochter in spe sowie der Sohn und Mann meiner Freundin standen im Innenbereich", sagt sie. Auch ihr angeheirateter Cousin Daniel Lindner als Organisator des Ausflugs hatte sich eine Karte für den Innenbereich ergattert. "Unser Platz war in der Nähe einer Schutzabsperrung, also relativ weit vorn. Es gab kein Gedränge, und wir hatten ausreichend Platz", berichtet der 38-Jährige. "Die Pyroshow war sensationell", so der Eppendorfer, der zum dritten Mal ein Rammstein-Konzert besuchte.

Dadurch, dass sich die Mitglieder der Reisegruppe im Vorfeld selbst um Karten kümmern mussten, standen sie an unterschiedlichen Stellen im Stadion. "Vor Monaten hatten wir darüber gesprochen, wer zum Konzert möchte", sagt Daniel Lindner, der bereits einige Busfahrten für Freunde zu Fußballspielen organisiert hatte. "35 Freunde und Bekannte von mir haben es geschafft, sich eine Karte für das Rammstein-Konzert zu kaufen. Der Rest ist leerausgegangen. Das Konzert war in kürzester Zeit ausverkauft", berichtet er. Damit nicht jeder einzeln mit seinem PKW nach Dresden fahren sollte, organisierte Linder einen Bus mit Fahrer. So wurden die Teilnehmer der auf der Hinfahrt in Borstendorf, Eppendorf und Oederan eingesammelt. "Die Rückfahrt hat etwas länger gedauert. Da haben wir die Leute auch nach Langenau und Leubsdorf gefahren. Der Ausflug hat sich auf gelohnt", so Linder, der erst um kurz nach drei Uhr morgens im Bett lag.

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