Kreisetat: Rücklage gleicht Minus aus

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Erzgebirge.

Obwohl der Erzgebirgskreis nach eigenen Angaben in seinem Doppelhaushalt für dieses und das kommende Jahr mit einem dicken Minus plant, hat die Landesdirektion Sachsen dem Landratsamt zuletzt bescheinigt, ein ausgeglichenes Zahlenwerk vorgelegt zu haben. Rote Zahlen hier, schwarze dort - wie passen beide Aussagen zusammen? In einer Mitteilung der Landesdirektion heißt es dazu weiter: "Obwohl der Zahlungsmittelbestand im aktuellen Doppelhaushalt stark beansprucht wird, verfügt der Landkreis im Planungszeitraum bis 2025 über ausreichend liquide Mittel." Auf Anfrage erklärt Linda Simon, die Sprecherin der Landesdirektion Sachsen: "Tatsächlich stimmen beide Aussagen." Zwar mache der Kreis im Ergebnishaushalt 2021 vorerst ein Minus von 10,5 Millionen Euro und 2022 von 6,6 Millionen Euro. Jedoch ließen sich die Fehlbeträge durch vorhandene Rücklagen ausgleichen. Die resultierten aus positiven Abschlüssen der vergangenen Jahre und seien in "ausreichender Höhe" vorhanden. (juef)

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