Kruzifix komplettiert wieder den Friedhof

Lichtenwalde.

Das über 100 Jahre alte Kruzifix befindet sich wieder auf dem Gräflichen Friedhof im Schlosspark Lichtenwalde. Die fast lebensgroße Eichenholzfigur, die den ans Kreuz genagelten Christus darstellt, war von Peter Wojtkowiak restauriert worden. Die Kosten im unteren fünfstelligen Bereich trägt das Sächsische Immobilien- und Baumanagement. Der Förderverein "Schloss und Barockgarten Lichtenwalde" beteiligt sich mit einer Spende von gut 2200 Euro. Acht Mitglieder des Vereins hatten sich am Sonnabend zu ihrem letzten Arbeitseinsatz in der Anlage getroffen. Nach zweistündiger Arbeit habe man das Laub in Containern verstaut, teilte Vereinschef Jürgen Müller am Montag mit. Mit der symbolischen Übergabe des restaurierten Objektes, das so vor dem Verfall gerettet werden konnte, endete der Pflegevertrag des Fördervereins. Die Schlossbetriebe werden ab 2020 die Arbeiten dort selbst absichern. Verworfen worden sei inzwischen die Idee, den geschnitzten Kruzifixus über den Winter abzunehmen und zu sichern. Das teilte Pressesprecher Thomas Stadt von den Schlossbetrieben auf Anfrage mit. (ka)

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