Künstler aus aller Welt in Flöha

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Zur 17. Auflage der Ibug wird das brachliegende Gelände der ehemaligen Buntpapierfabrik gestaltet. Das Spektrum reicht von Malerei über Installationen bis Textilkunst.

Flöha.

Der Startschuss für die Kreativphase der diesjährigen Industriebrachenumgestaltung - kurz Ibug - ist gefallen: Kreative aus dem In- und Ausland reisen dafür in mehreren Etappen nach Sachsen und gestalten zur 17. Auflage des Festivals für urbane Kunst zum zweiten Mal das brachliegende Gelände der ehemaligen Buntpapierfabrik an der Augustusburger Straße in Flöha mit verschiedenen Kunstarten zwischen Malerei und Graffiti, Installationen, Skulpturen und Textilkunst, Fotografie und Multimedia. Knapp 300 Künstlerinnen, Künstler und Kollektive aus insgesamt 41 Ländern - von Schweden über Großbritannien bis Brasilien - hatten sich für die Ibug 2022 beworben. Rund 70 von ihnen sind nun eingeladen, sich auf dem Areal zu entfalten und Innenräume wie Außengelände während der zweiwöchigen Kreativphase in ein Gesamtwerk zu verwandeln.

"Dass die Ibug in der gleichen Brache wie im Vorjahr stattfindet, ist sowohl für uns als auch die Künstler neu", erklärt Paula Jörk, die im Festivalteam für die Betreuung der Kreativen zuständig ist. "Wir sind gespannt, inwieweit die bereits vorhandene Kunst erhalten bleibt oder weiterentwickelt wird. In jedem Fall sollen neu erlebbare Räume entstehen und die kreative Auseinandersetzung mit der Geschichte der alten Buntpapierfabrik fortgesetzt werden", so Jörk. "Besonders freuen wir uns erneut auf das Kollektiv ,adhocrates' aus Österreich, bei dem das Spiel mit der Umgebung im Vordergrund steht. Räumliche Gegebenheiten werden dabei zum Ausdruck künstlerischen Schaffens. Schon im letzten Jahr war das Duo bei der Ibug in Flöha zu Gast und nutzte die Historie sowie vorhandene Materialien, um eine Installation zu gestalten."

Neugierige und Kunstliebhaber können die entstandenen Werke an zwei Festivalwochenenden - vom 26. bis 28. August und vom 2. bis 4. September - als Ausstellung auf Zeit sehen und erleben. Dazu ist ein Festivalprogramm, unter anderem mit Führungen und Filmen, Artist Talks, einem Kunstmarkt und Musik geplant. (bp)

Zur Ibug in Flöha gibt es im Onlineportal der "Freien Presse" ein Spezial und eine Bildergalerie: www.freiepresse.de/ibug-fl

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