Künstler und Musiker feiern im Freibad

Saison in Erdmannsdorfer Einrichtung wurde mit Rekordzahlen beendet

Erdmannsdorf.

Nach der Badesaison ist vor dem Festival: Auf dem Gelände des Freibades in Erdmannsdorf haben gestern die Vorbereitungen für die Veranstaltung "Gate to Goa" begonnen, die von Freitag bis Sonntag stattfinden soll. Dann wollen junge Musiker und Künstler aus ganz Deutschland und anderen Ländern gemeinsam feiern. Vier Bühnen werden dafür aufgebaut, dazu viel Dekoration und verschiedene Bereiche zum Feiern oder Tanzen.

"Veranstalter sind junge Leute aus Chemnitz", sagt Hans-Jürgen Böhm, der sich im Freibad um die Gastronomie und die Veranstaltungen kümmert. "Sie erwarten bis zu 1000 Besucher, die hier auch campen werden." Auch interessierte Tagesbesucher seien herzlich wollkommen, sagt Böhm vor der Premiere des Festivals, bei dem auch nachts durchgefeiert werden soll. "Das ist so polizeilich genehmigt, wir bitten die Anwohner um Verständnis dafür", so Böhm.

Das "Gate to Goa"-Festival ist dabei die erste Veranstaltung, die nach dem Ende der diesjährigen Bade- saison stattfindet. Wie in vielen anderen Freibädern auch brachte der heiße Sommer für Erdmannsdorf neue Rekordzahlen. "Seit unser Förderverein für das Bad zuständig ist, also seit 2013, haben wir noch nie so viele Besucher gehabt", sagt Gottfried Jubelt vom Förderverein. Aktuell kann er das nur an den Einnahmen festmachen. "Eine genaue Besucherzahl haben wir noch nicht ausgezählt, aber es waren definitiv weit über 20.000 Leute hier - das haben wir in den vergangenen Jahren bei Weitem nicht erreicht", sagt Gottfried Jubelt. Besonders nach dem eher kühlen und verregneten Sommer 2017 sei die sehr gute Saison wichtig gewesen, fügt er hinzu.

Nach dem Festival an diesem Wochenende steht am 23. September die letzte Veranstaltung im Wasser an, wenn die Hunde schwimmen dürfen. Danach ist die Badesaison definitiv rum, es gibt nur noch Veranstaltungen in der Festhalle.

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1Kommentare
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    1
    576218
    15.09.2018

    Für alle Feierwilligen sicher eine schöne Veranstaltung. Die dröhnenden Bässe, die sich durch das Flusstal ausbreiten, sind jedoch eine Zumutung. Vor allem Nachts! Von erholsamen Wochenende kann da keine Rede sein. Die polizeiliche Genehmigung hat sicher, jemand erteilt, der nicht gerade in der Nachbarschaft wohnt.



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