Kursplan zwischen Fake und Fakten

Zwangsarbeit, Judentum, Islam: Die Volkshochschule Mittelsachsen will die politische Bildung stärken.

Freiberg.

Zu einer Exkursion ins Freiberger Amtsgericht lädt die Volkshochschule Mittelsachsen für den 4. März ein. Den Rahmen dafür bildet das neue Projekt "Politische Bildung" unter Leitung von Clara Schwarze. Sechs Kurse zu verschiedenen Themen finden an verschiedenen Orten im Landkreis statt.

Die Exkursion ins Amtsgericht Freiberg bildet den Auftakt der Reihe. Kursteilnehmern soll die Arbeit bei Gericht sowie das Schöffenamt vorgestellt werden. Der zweite Kurs beschäftigt sich am 30. März, 17 bis 20 Uhr mit dem Thema "Fake News im Internet". Teilnehmer können bei einem Selbstversuch selbst Fakten überprüfen, heißt es in der Ankündigung. Der Kurs findet in der Wartehalle Frankenberg statt, wo mittlerweile Beratungen, Feierlichkeiten und Konzerte möglich sind.

In der Stadtbibliothek Flöha geht es am 6. April, 19 bis 20.30 Uhr um das Thema "Zwangsarbeit für den Endsieg - KZ-Außenlager in Mittelsachsen 1944/45". Referent ist der Historiker Michael Düsing.

In Freiberg schließt sich am 21. April ein Kurs zum Thema "Die anderen Leben - Wie war das Leben in der DDR und danach?" mit Dörte Grimm und Sabine Michel an. Veranstaltungsort ist das Café Rösterei Momo in der Korngasse.

Der Kurs am 24. April, 19 bis 20.30 Uhr im Roßweiner Rathaussaal nennt sich "Islam verstehen - Grundlagen, Strömungen, Kontroversen"; Referent ist Harald Lamprecht. Am Standort Mittweida der Volkshochschule geht es am 27. April, 18.45 bis 20.15 Uhr mit Jürgen Nitsche um das Thema "Bilder erzählen Geschichten - Vom Leben der Mittweidaer Juden".

Die Kurse sind kostenfrei. Anmeldung auch unter www.vhs-mittelsachsen.de


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