Lage in Klinikum spitzt sich zu

Mittweida.

Die Lage im Klinikum Mittweida hat sich seit dem vergangenen Wochenende weiter zugespitzt: "Wir versorgen aktuell täglich zwischen 35 und 40 positiv auf Covid-19 getestete Patienten stationär. Die normale Krankenversorgung ist inzwischen deutlich eingeschränkt, immer mehr OPs werden verschoben. Aktuell wird nur noch einer von drei OP-Sälen für Notfall- und nicht aufschiebbare Tumoroperationen betrieben", erklärte Geschäftsführer Florian Claus. Der Pandemiebereich sei systematisch auf den gesamten Stationsbereich mit 44 Betten erweitert wurden. Auf einer weiteren Station würden mit einer an die Ressourcen angepassten Kapazität von 10 Betten die Verdachtsfälle stationär betreut. "Sollten die Fallzahlen weiter steigen, gelangt unser Haus jedoch an den Rand der Leistungsfähigkeit", macht Florian Claus deutlich. Von den acht Intensivbetten inklusive Beatmungsmöglichkeit seien (Stand Donnerstag) vier Betten von Covid-19-Patienten belegt, davon würden zwei beatmet. Auch beim Personal sei man mittlerweile an der Kapazitätsgrenze. (ug)

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