Langsam fahren: In Lichtenwalde kann es jetzt teuer werden

Unfallschwerpunkt soll mit zwei stationären Blitzern entschärft werden

Lichtenwalde.

Vorsicht Blitzer! So heißt es auf der Niederwiesaer Straße in Lichtenwalde. Der graue Kasten, der Richtung Bundesstraße169 misst, ist scharf geschaltet. Das hat am Dienstag das Landratsamt auf Anfrage der "Freien Presse" mitgeteilt. Der Zweite, der Rasern gen Niederwiesa zum Verhängnis wird, werde in Kürze in Betrieb genommen. Einen Termin nennt das Amt nicht, für die Verzögerung gibt es technische Gründe an.

Keine 300 Meter lang ist die Ortsdurchfahrt. Es musste gehandelt werden, denn für die Polizei galt dieser Streckenabschnitt seit Jahren als Unfallschwerpunkt. So begründet die Kreisverwaltung die Entscheidung für den Bau der beiden stationären Blitzer. Häufigste Unfallursache sei überhöhte Geschwindigkeit gewesen. Diskutiert wird im Ort aber nicht nur über die Radarfalle. Anwohner kritisieren, dass der Blitzer die Sicht behindere, wenn man von der August-Bebel-Straße auf die Staatsstraße abbiegen will. Das Amt sieht das anders: "Bei der Planung der Anlage wurde berücksichtigt, dass nichts die notwendige Sicht beeinträchtigen darf. Diese Vorgaben wurden eingehalten", heißt es in der Antwort von Pressereferentin Cornelia Kluge.

Stationäre Blitzer des Landkreises Mittelsachsen gibt es in Burgstädt, Mittweidaer Straße (an der Förderschule, beide Fahrtrichtungen), in Flöha, Augustusburger Straße/ Haus Nr. 101 (in Richtung Augustusburg), in Memmendorf an der Bundesstraße 173 (in Richtung Chemnitz), in Schlegel an der B 169 (beide Fahrtrichtungen), in Lichtenwalde (beide Fahrtrichtungen), in Greifendorf an der B169 (beide Fahrtrichtungen) sowie in Leisnig, Colditzer Straße, Höhe Helios Klinikum, stadteinwärts. (ka)

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