Leseraktion: Sechs Ecken süßer Vorteil

Wie sah Ihre Zuckertüte aus - was war drin und obendrauf? Das möchte "Freie Presse" Flöha in Erfahrung bringen.

Flöha.

Sechs Ecken und 15 Zentimeter Vorteil haben sächsische Schulanfänger gegenüber Kindern im Westen Deutschlands. Im Schultütengeschäft sind die Geschmäcker immer noch verschieden: Im Osten ist die Zuckertüte traditionell eckig und 85 Zentimeter groß. In Westdeutschland müssen die Erstklässler mit einer runden, 70 Zentimeter großen Tüte vorliebnehmen.

Das erzgebirgische Familienunternehmen Nestler mit Sitz in Ehrenfriedersdorf produziert Schultüten seit mehr als 100 Jahren. Die Firma, damals noch in Wiesa ansässig, war übrigens die erste, die kunterbunte Verpackung serienmäßig herstellte. Abnehmer gibt es heute in ganz Deutschland und darüber hinaus.

Doch was ist den Abc-Schützen wichtiger, als die Ecken ihrer Zuckertüte? Klar, deren Motiv und der Inhalt. Star Wars und Disneys Eiskönigin zählen zu den Trendsettern. Pferdmotive begeistern die Mädchen, Autos die Jungen. Aber nun wollen wir es genau wissen, und bitten Sie - eine Woche vor Schulanfang - in Ihrer Fotokiste zu kramen. Wir möchten in Erfahrung bringen, wie Ihre Zuckertüte aussah, was drin war und obendrauf.

Den ersten Schultag seinem Kind zu versüßen, dieser Trend breitete sich seit der Mitte des 19. Jahrhunderts aus. Die "Freie Presse" sucht nun Ihre Zuckertütengeschichten, bitte unbedingt mit Foto - via E-Mail an red.floeha@freiepresse.de senden.

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