Leute

Denis Riedel (34, Foto) hat am Wochenende gleich auf zwei Hochzeiten getanzt. Als Mitglied des Kulturvereins Lindenhof half sie bei der Durchführung der ersten Leubsdorfer Hobbyausstellung im Lindenhof, indem sie unter anderem das Eintrittsgeld kassierte. Zudem hatte sie gemeinsam mit Anett Eckardt und Mandy Hielscher einen Stand aufgebaut, an dem sie ihre Handarbeiten präsentierte. "Das Stricken habe ich von meiner Oma gelernt. Sie hat erst locker gelassen, als ich es richtig konnte. Jetzt freut sie sich, wenn sie zu Weihnachten etwas Gestricktes geschenkt bekommt", sagte Denis Riedel. "Bisher haben Anett , Mandy und ich jeweils einzeln gestrickt, gehäkelt oder genäht. Jetzt überlegen wir uns, eine Gruppe zu bilden und uns regelmäßig zu treffen", so Denis Riedel. (kbe)

Lutz Langer (55, Foto) benötigte bei der Leubsdorfer Hobbyausstellung, die sehr gut besucht wurde, besonders viel Platz. Denn er präsentierte unter anderem Schiffsmodelle der Titanic, des Kreuzers Bismarck oder eines Boots der Wikinger. Zudem stellte er Modelle von bekannten Gebäuden aus, die sonst in seinem Garten stehen. So waren die Miniaturausgaben der Leubsdorfer Kirche, Schule und des Rathauses zu sehen. Für viele Besucher waren diese Nachbauten ein Blickfang. "Bei mir wird kein Material aus einem Baukasten eingesetzt. Vielmehr stelle ich alle Einzelteile selbst her", sagte Langer, der das Hobby seit seiner Kindheit pflegt. "Bis ein großes Schiffsmodell richtig fertig ist, vergehen schon mal zwei Jahre", so der Bastler. Alle erforderlichen Fähigkeiten eignete sich der gelernte Maurer autodidaktisch an. (kbe)

Rolf Schubert (76, Foto) hat in seinem Berufsleben als Tischler ständig mit Holz zu tun gehabt. Obwohl nun seit ein paar Jahren im Ruhestand, ist er dem Holz auch weiter treu geblieben. Zur Leubsdorfer Hobbyausstellung zeigte er auch ein Modell eines Säge- und Hammerwerks. Zudem stelle er Nachbauten von Dampflokomotiven aus. Auf dem ersten Blick war es nicht zu erkennen, dass die Loks nicht aus Metall, sondern aus Holz sind. "Ich habe mir die Vorbilder in der Realität angeschaut und von allen Seiten fotografiert. So konnte ich sämtliche Details einfangen. Danach wurden Baupläne im Maßstab 1:22,5 angefertigt, die ich schließlich für den Nachbau verwendete", sagte Schubert. Um eine der großen Loks zu bauen, habe er rund 400 Stunden benötigt. (kbe)

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