"Man muss aufeinander hören beim Musizieren"

Der Flöhaer Kantor Ekkehard Hübler über das Konzertieren in Familie

Flöha/Kleinhartmannsdorf.

Rund 100 Zuhörer in der Auferstehungskirche Flöha-Plaue und noch einmal 70 in der Kleinhartmannsdorfer Kirche haben am Freitag- beziehungsweise Samstagabend ein Konzert von Kantor Ekkehard Hübler und seiner Familie besucht. Unter dem Motto "Erd und Himmel sollen singen" führten der Kirchenmusiker und seine Ehefrau Christine Hübler, die in Chemnitz als Kantorin tätig ist, mit ihren Kindern Magdalena (14), Vincent (17), Johanna (19) und Christoph Hübler (21) klassische, aber auch poppige Werke auf.

Freie Presse: Herr Hübler, waren Sie mit sich, Ihrer Familie und dem Publikum zufrieden?

Ekkehard Hübler: Auf jeden Fall. In Flöha-Plaue war es so voll, da saßen im Treppenhaus und selbst bei Regen noch Zuhörer im Freien auf den Bänken. Und für uns als Familie ist das ja auch etwas Besonderes. Wir musizieren zwar bei verschiedenen Gelegenheiten in unterschiedlichen Besetzungen miteinander. Aber alle gemeinsam und als Familie - das ist schon selten und für uns Eltern natürlich sehr schön.

Was bringt es einer Familie, gemeinsam zu musizieren?

Zuallererst Freude, weil das Miteinander-Musizieren Spaß macht. Und dann - das ist ja bei jedem Musizieren so - bringt es einen auch zueinander. Man hat ein gemeinsames Erfolgserlebnis. Man ringt auch und arbeitet miteinander. Das ist immer eine spannende Sache. Man muss sich aufeinander einstellen, aufeinander hören im Musizieren.

Und wer gibt den Takt vor - oder spielen Sie demokratisch?

Ich sage mal: Die musikalischen Fäden, die haben meine Frau und ich in der Hand. Aber inzwischen sind die Kinder ja so groß, dass die ihre eigenen Vorstellungen miteinbringen. Das ist ein Miteinander.

Das Konzert war das vierte der Sommermusikreihe in diesem Jahr. Wie geht es weiter?

Es gibt noch ein Konzert in diesem Jahr. Am 28. September, 18 Uhr in Flöha-Plaue ist Alexander Kens (Gitarre) mit seinem Programm "Musikalische Weltreise" da. Und die Reihe geht selbstverständlich nächstes Jahr weiter. (röpf)

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