Mehr tote Männer als Frauen im Kreis

Freiberg.

Der jüngste Mittelsachse, der an oder mit Corona verstorben ist, gehört der Altersgruppe der 35- bis 59-Jährigen an. Das geht aus den durch das Robert-Koch-Institut (RKI) gesammelten und durch das mittelsächsische Gesundheitsamt an das RKI übermittelten Angaben hervor. Bis zum Sonntag wurden im knapp 305.000 Einwohner zählenden Landkreis insgesamt 540 Todesfälle gezählt. Das Risiko, an oder mit dem Virus zu sterben, steigt mit dem Alter stark an. Der Großteil der Gestorbenen war 80 Jahre und älter. In dieser Altersgruppe verzeichnete das RKI 201 verstorbene Männer und 208 Frauen. 75 Männer und 49 Frauen verstarben im Alter zwischen 60 bis 79 Jahren. Es kann zwar auch Jüngere treffen, aber das ist viel seltener: In der Altersgruppe der 35- bis 59-Jährigen verstarben fünf Männer und zwei Frauen. Bisher starben insgesamt 281 Männer und 259 Frauen an den Virus. Bei zahlreichen Verstorbenen lagen laut Landratsamt Vorerkrankungen vor. (dahl)

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