Messe zeigt Chancen für Berufsstarter auf

Um Studienrichtung und die berufliche Zukunft ging es gestern bei der Karrieremesse "Orte" in Freiberg.

Freiberg.

Diesmal suchten Antonia Dietze und Christopher Schieritz schon gezielter. Die beiden Studenten der Wirtschaftsmathematik der TU Bergakademie waren gestern auf der Karrieremesse "Orte" in der Freiberger Rülein-Sporthalle unterwegs, die parallel zum Campustag stattfand, und hörten sie sich bei Unternehmen um. "Mal sehen, wo die Reise hingeht, welche Praktika es gibt", beschrieb Antonia Dietze den Messebesuch. Die Cottbusserin studiert wie Christopher Schieritz in Freiberg. "Die Messe ist gut strukturiert, man kann zielgerichtet nach Firmen suchen", so der Radeberger.

"Diesmal präsentieren sich knapp 80 Unternehmen, darunter etwa ein Drittel aus der Bergbaubranche. Das ist das Alleinstellungsmerkmal von uns hier in Freiberg", so TU-Mitarbeiterin Fransiska Boy. Auch die Energiewirtschaftler seien gefragt - am meisten jedoch Geologen und Maschinenbauer. Das betreffe die Nachfrage der Unternehmen nach Mitarbeitern und auch die der Studenten nach Firmen.

Trotz des Wintereinbruchs war Boy nicht unzufrieden mit der Besucheranzahl von reichlich 1500. Auch dass wieder mehr regionale Aussteller dabei sind, sei positiv. Zu ihnen zählte Rico Barth mit seiner Firma Cape-IT aus Chemnitz. Der Freiberger hatte angewandte Mathematik an der Bergakademie und 2006 mit drei Kollegen die Firma gegründet. Auch mit ihm unterhielten sich die beiden Studenten Antonia Dietze und Christopher Schieritz gestern über berufliche Chancen.

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