Metropole schaut auf Flöha

Die Alte Baumwolle steht seit Jahren im Fokus der Flöhaer Bevölkerung. Doch jetzt gastierten sogar Besucher eines anderen Kontinents in der Stadt.

Flöha.

Nicht zuletzt nach der Ankündigung eines Investors, dem seit Jahren leerstehenden sogenannten Neubau der Alten Baumwolle Flöha wieder Leben einzuhauchen, ist das Areal verstärkt in das Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger gerückt. Nun hat das Projekt, das ehemalige Industriegrundstück zum Stadtzentrum umzubauen, sogar international für Aufsehen gesorgt. Denn eine Delegation von hochrangigen Vertreterinnen und Vertretern der Stadt La Paz aus Bolivien sowie der Universidad Mayor de San Andres besichtigte das Terrain.

Andre Stefan, der Chef des Flöhaer Bauamts, führte die südamerikanischen Gäste unter anderem in den bereits fertig sanierten Wasserbau und erläuterte zudem die Pläne, die die Stadt verfolgt. Die Delegation bestand aus fünf Personen: Javier Marcelo Arroyo Jimenez, Bürgermeister für Planung und Entwicklung, Mariana Daza von Boeck, Bürgermeisterin für Umweltangelegenheiten, Paola Alejandra Villegas Ovando, Amtsleiterin für Städtische Zentren, sowie Mercedes Mallea und Fabiola Zaballa von der Universidad Mayor de San Andres aus La Paz. La Paz ist die größte und wichtigste Stadt Boliviens, die Stadtverwaltung dieser Regierungsmetropole kämpft mit vielen Herausforderungen und möchte sich für ihre weitere Arbeit ein Bild von Stadtentwicklungs- und Umwelt-Planungsprozessen in Sachsen machen.


"Deshalb waren wir sehr erfreut, die alte Baumwolle besuchen zu dürfen", sagte Maria Elena Zegada vom Leibnitz-Institut für ökologische Raumentwicklung, das den Besuch mitorganisierte. "Wir waren von der Idee und der bisherigen Umsetzung, den ehemaligen Industriebetrieb in ein Stadtzentrum umzuwandeln, begeistert", sagte Maria Elena Zegada.

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