Mini-Markt soll die Versorgung verbessern

In Erdmannsdorfer Rathausstraße gibt es mittwochs Brot und Wurst

Erdmannsdorf.

Wer im Augustusburger Ortsteil Erdmannsdorf wohnt und kein Auto fährt, der steht in Sachen Einkauf schnell im Regen. "Wir haben keine Kaufhalle", bedauert Ortschaftsrat Dietmar Katzorreck. "Auch der Lebensmittelladen in der Rittergasse ist schon seit ein paar Jahren geschlossen." Doch mit der Misere will sich der Ortschaftsrat nicht abfinden und hat darum eine Initiative gestartet: Auf einer kommunalen Fläche an der Rathausstraße neben der Kleinsportanlage stehen jetzt immer mittwochs von 8 bis 13 Uhr Verkaufswagen für Fleisch- und Wurstwaren von der Agrargenossenschaft Memmendorf und sowie für Brot und Brötchen von der Mühlenbäckerei Einert.

"Ich hoffe, dass der Platz angenommen wird, und baue darauf, dass sich noch ein Verkaufswagen für Waren des täglichen Bedarfs einfindet, der dort einmal pro Woche auch Obst und Gemüse, Eier und Milch anbietet", so Katzorreck weiter. Der Stromanschluss wird noch ausgebaut. Ansonsten ist der Mini-Wochenmarkt günstig gelegen und auch zu Fuß gut zu erreichen.

"Damit geht für mich ein Wunsch in Erfüllung", sagte Kundin Beate Hofmann. "Das ist eine Bereicherung. Ansonsten kombiniere ich meine Einkäufe immer mit einem Besuch im Chemnitzer Stadtbad." Auch Christa Katzorreck nutzt das neue Angebot: "Schön wäre, wenn es hier künftig auch noch Gemüse geben würde."

Verkäuferin Ines Erler von der Bäckerei aus Chemnitz ist mit dem Auftakt zufrieden. "Das kann sich hier als Alternative zur misslichen Lage entwickeln", hofft sie.

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