Mit vereinten Kräften gegen den Käfer

Die Forstwirtschaft befindet sich im Katastrophenmodus. Im Kampf gegen den Borkenkäfer wird der Sachsenforst auch in diesem Sommer von der Bundeswehr unterstützt. Bis zum 10. Juli helfen 50 Soldaten, wie schon im Sommer 2019, bei der Beseitigung von befallenen Fichten. Vorrangig entrinden sie - wie hier im Revier Falkenau Oberstabsgefreiter Henry Jacob (l.) und Feldwebel Marcus Bayer (großes Foto) - frisch befallene Bäume. Stand 22. Juni wurden gut 600 Kubikmeter Fichtenholz entrindet, 100 Kubikmeter entastet und auf Länge geschnitten. Der Bundeswehreinsatz erfolgt zeitgleich in fünf Revieren des Staatsbetriebes. Beim Vor-Ort-Termin im Revier Falkenau dankte Sachsens Forstminister Wolfram Günther (kl. Foto Mitte) am gestrigen Mittwoch den Soldaten: "Aktuell stellen unsere Forstleute außerordentlich große Mengen an Borkenkäfern fest. Deshalb gilt jetzt mehr denn je, alle Kräfte zu bündeln." Die Helfer in Uniform kommen vor allem in Gegenden zum Einsatz, an denen, verteilt über größere Flächen, noch wenige Bäume befallen sind. (ka)

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