Mittelsachsen bleibt Corona-Hotspot

Freiberg.

Der Inzidenzwert in Mittelsachsen liegt bei 446,9. Nur die Landkreise Saalfeld-Rudolstadt und Altenburger Land weisen laut dem bundesweiten Ranking des Robert-Koch-Instituts einen höheren Wert auf. Das hiesige Gesundheitsamt registrierte am Wochenende 193 neue Fälle. Seit Ausbruch der Seuche im vorigen März wurden 13.141 Menschen im Kreis positiv auf das Virus getestet. Inzwischen verstarben 284 Frauen und Männer an oder mit Corona. Am Wochenende meldete das Landratsamt den Tod zweier Frauen im Alter von 78 und 89 Jahren sowie von vier Männern im Alter zwischen 71 und 90 Jahren. In Kliniken werden 109 Coronapatienten behandelt, davon 18 beatmet. Derweil läuft die Arbeit im Impfzentrum in Mittweida reibungslos. "In Chemnitz und Mittweida sind wir im Plan", so René Illig vom DRK-Kreisverband Döbeln-Hainichen, der beide Impfzentren koordiniert. Als am Freitag eine Falschmeldung im Netz kursierte, die besagte, dass an dem Tag Personen auch ohne Termin geimpft werden, seien "vielleicht zehn Leute in Chemnitz und Mittweida" und am Wochenende keine unaufgefordert da gewesen. (acr)

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