Mittelsachsen: Linke wollen soziales Profil schärfen

Flöha.

Altersarmut, Lehrermangel, Niedriglöhne, die Situation der klein- und mittelständischen Wirtschaft haben die mittelsächsischen Linken bei ihrem Kreisparteitag am heutigen Samstag in Flöha diskutiert. Bei der Nominierungsversammlung für den anstehenden Bundestagswahlkampf forderten Delegierte, soziale Themen offensiv und transparent anzusprechen, damit die Menschen im Land ihren Einsatz stärker wahrnehmen.

Mit über 86 Prozent der abgegebenen Stimmen wählten die Teilnehmer der Veranstaltung im voll besetzten Mehrzwecksaal der Alten Baumwolle den Mittweidaer Falk Neubert als Direktkandidaten für die Bundestagswahl 2017. Der Kreisverbandschef, der Landtagsmitglied ist, sieht die Linke als Partei des sozialen Friedens und der ostdeutschen Interessen. Gerade letzteres habe sie in den 1990er Jahren gelebt. "Das müssen wir wieder stärker leben", sagte der 42-Jährige mit Hinweis auf die noch immer "enormen Unterschiede zwischen Ost und West". (grit/fpe)

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1Kommentare
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  • 4
    1
    maxmeiner
    03.12.2016

    "ostdeutsche Interessen" ??? Da müßten die sich ja selbst anzeigen. Und was wird hintenrum beschlossen, was das dumme Stimmvieh erst nach der Wahl auf die normal unangenehme Art der Roten präsentiert bekommt? Für wieviel Gastvölker müssen wir, nach deren verqueeren Weltansicht, das Sozialamt spielen? Woher kommt wohl die Altersarmut, obwohl mehr als genug einbezahlt wurde? Die rühren das goldene Kalb Beamtenpension auch nicht an, aus Feigheit, einige Dumme könnten ihnen davonlaufen.



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