Mixgetränke mit Makkaroni-Halm

Das Schulfest und der Tag der offenen Tür waren in Niederwiesa nicht nur ein Pflichttermin für künftige Schüler und Eltern.

Niederwiesa.

Es waren zwei unterschiedliche Anlässe, die in zwei verschiedenen Gebäuden dazu führten, dass am Freitag in Niederwiesa ein stark erhöhtes Verkehrsaufkommen zu verzeichnen war: Die Oberschule hatte am Freitag zum Schulfest sowie einem Tag der offenen Tür eingeladen. Das nahmen mehr als 400 Besucher zum Anlass, sich die Bildungseinrichtung anzuschauen. Dabei wurden nicht nur Eltern von künftigen Schülerinnen und Schülern begrüßt. Auch viele ehemalige Oberschüler sowie Ex-Lehrer zog es an die Stätte früherer Aktivitäten zurück. Während sich die Besucher im Neubau zum Beispiel die Fachkabinette für Biologie und Physik anschauen konnten, ging es im Altbau gemütlicher zu. Dort hatte ein Team aus der Klasse 8 C die Weihnachtsbar aufgebaut. Die jungen Herren mixten selbst kreierte Getränke, die unter anderem von Marie Seyfert angeboten wurden. "Um aus ökologischer Sicht vorbildlich zu sein, gibt es die Getränke nur in Pappbechern, als Trinkröhrchen dienen Makkaroni-Stäbchen", berichtete die Schülerin.

Das Konzept schien aufzugehen. Ständig gingen die gefüllten Becher über die Theke. Ab und zu drangen aus einem benachbarten Zimmer Schlagzeug-Klänge. Dort hatte Adrian Mai seine Schützlinge aus dem Ganztagesangebot an die Percussion-Instrumente gesetzt. "Seit ein paar Wochen leite ich an der Schule einen entsprechenden Lehrgang. Immer dienstags treffen wir uns, um zu üben", sagte Mai.

Um gute Gastgeber zu sein, waren die gesamte Lehrerschaft sowie die Sozialarbeiter der Niederwiesaer Schule auf den Beinen. Und auch zahlreiche Schülerinnen und Schüler leisteten ihren Beitrag zum Gelingen des Tages. So kümmerten sich Jugendliche aus der 6. Klasse beispielsweise um das Weihnachtskaffee. "Das Schulfest hat sich in dieser Form längst zu einem angenehmen Treffpunkt in der Vorweihnachtszeit entwickelt. Den eingegangenen Rückmeldungen habe ich entnommen, dass unser Konzept ankommt", freute sich Schulleiterin Katrin Fischer über eine reibungslosen Verlauf.

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