Neubert für Abschaffung der Leiharbeit

Linke-Kreischef spricht in Mittweida über seine Ziele

Mittweida.

Beim Maifest in Mittweida hat sich gestern Falk Neubert erstmals als Linke-Kandidat für den Bundestag präsentiert. Den 43-Jährigen, der bislang 18Jahre für die Linken im sächsischen Landtag saß, zieht es nun in die Bundespolitik. Als Direktkandidat für den Wahlkreis Freiberg, Döbeln und Mittweida freue er sich auf einen spannenden Wahlkampf.

Kümmerte er sich im Landtag vor allem um medien- und hochschulpolitische Themen, so wolle er sich im Falle einer Wahl in den Bundestag vor allem für soziale Schwerpunkte stark machen. "Den Menschen muss die Angst genommen werden, sozial abzustürzen", sagte er. Eine Mindestrente von 1050 Euro müsse her. Finanziert werden soll diese, indem man Reiche mit Vermögen über eine Million Euro stärker, und zwar mit fünf Prozent, besteuere. Es gehe um ein menschenwürdiges Leben. Und deshalb gehörten der Niedriglohnbereich und somit die Leiharbeit abgeschafft. "Wir brauchen einen Mindestlohn, der bei 12Euro liegt und von dem man menschenwürdig leben kann", so Neubert. (ule)

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