Neues Jahr

Hallo, hier ist Elisa. Ich habe endlich mal wieder Zeit zu berichten. Es war so viel los in der letzten Woche. Hier sind gerade Ferien, wegen "Rosch ha-Schana" - dem Jahreswechsel der Juden. Das heißt für uns Volontäre, dass wir heute und morgen frei haben und dass hier sehr viel los ist. Alle begrüßen oder verabschieden sich mit "schana tova". Das bedeutet so viel wie "ein gutes neues Jahr". Es gibt noch mehr und noch besseres Essen als sonst. Der Speisesaal ist voll und es ist festlich. Gestern haben wir vor dem Abendessen während des Sonnenuntergangs Ballons mit Wünschen steigen lassen. Und nach dem Abendbrot wurde hebräische Live-Musik gespielt.

Außer dass hier im Kibbuz - in dem mittlerweile noch zwei deutsche Mädchen als Freiwillige dazu gekommen sind - viel los ist, ist meine Familie momentan in Israel, um mich zu besuchen. So war ich zwei Tage in Tel Aviv, bevor ich meinen großen Bruder Philipp am Flughafen abholte und dann noch einen Tag mit ihm dort verbrachte. Der Strand dort ist wunderschön und ich habe viel Neues von der Stadt gesehen. Zusammen mit Philipp bin ich zurück in den Kibbuz. Zwei Tage später sind wir wieder nach Tel Aviv, um meine Eltern und meine beiden kleinen Geschwister abzuholen. Mit ihnen verbrachte ich vier Tage in Jerusalem, in denen wir sehr viel unternommen und gesehen haben. Schließlich verbrachten wir noch einen Tag am Toten Meer, bevor ich zurück in den Kibbuz bin. Dort waren wir in Ein Gedi wandern. Das ist ein Nationalpark mitten in der Wüste mit vielen Bergen und einem wunderschönen Wasserfall. Danach sind wir baden gewesen - ein absolutes Highlight. Wegen dem hohen Salzgehalt fühlt es sich an, als würde man auf dem Wasser schweben.

Ich habe die Zeit mit meiner Familie sehr genossen und freue mich, wenn ich Ende der Woche noch einmal mit ihnen unterwegs bin.

Es war eine sehr aufregende Woche. Die nächste Zeit wird auch sehr interessant sein, da im Oktober viele jüdische Festtage sind.

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