Noch watscheln sie ...

Mit dem Martinstag am Sonntag beginnt die Saison der Gänsebraten. Ein Biolandwirt aus Grünberg hat seinen kompletten Jahrgang schon versprochen.

Grünberg.

Der Biolandwirt Markus Schönherr aus Grünberg hält seit etwa fünf Jahren Gänse. Jedes Jahr bekommt er im Juni junge Tiere aus der Bio-Aufzucht. Im Schnitt hält er um die 55 bis 60 Gänse pro Jahr. Diese werden allerdings noch nicht zum Martinstag geschlachtet, mit dem am Sonntag traditionell die Saison der Gänsebraten zum Jahresende eröffnet wird, sondern erst kurz vor Weihnachten.

Die 55 Gänse dieses Jahres sind schon komplett Freunden, Bekannten und Nachbarn versprochen. Schönherr hat keine mehr übrig. Am 20. und 21. Dezember werden sie geschlachtet und landen dann als Weihnachtsgans auf den Tischen der Leute. "Wir haben auch schon in einigen Jahren zum Martinsfest Gänse schlachten lassen. Aber die Nachfrage für Weihnachten ist viel höher", berichtet der Landwirt.

Die Gänse hatten in diesem Jahr durch die Trockenheit kaum Gras auf ihrer 4000 Quadratmeter großen Wiese am Kuhstall. Deshalb bekamen sie besonders viel Getreideschrot, sagt der Landwirt. Äpfel habe der Jahrgang nicht besonders gemocht, obwohl reichlich Apfelbäume auf der Wiese stehen. Abends werden die Gänse eingesperrt - der Fuchs ist unterwegs. Kaum 20Meter entfernt hat der Räuber diese Woche vier Hühner getötet und eines davon mitgenommen.

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