Operette als Zugpferd auf der Seebühne Kriebstein

Mit rund 17.500 Besuchern Vorjahresniveau erreicht - Kartenpreise steigen

Kriebstein.

Rund 17.500 Gäste haben die Seebühne der Talsperre Kriebstein in dieser Saison besucht - davon rund 14.200 Gäste die 18 Vorstellungen der Operette "Frau Luna". "Es waren 350 Gäste weniger als im Vorjahr, da gab es aber einen Termin mehr", informierte Geschäftsführer Hans-Peter Ickrath vom Mittelsächsischen Theater am Mittwoch angesichts der endenden Saison.

Das neue Stück stehe dem Vorjahreserfolg "Eine Nacht in Venedig" nicht nach. "Wir haben uns auf Operette spezialisiert; das zieht auch viele Leute von außerhalb an. Die Auswertung dazu läuft aber noch", ergänzte er. 850 Plätze bietet das Theater regulär je Vorstellung. Aufgrund hoher Nachfrage gegen Ende der Hauptsaison habe man für zusätzliche Sitzplätze - mehr als 900 Zuschauer je Aufführung - gesorgt. "Aber da gibt es Grenzen, weil es neben dem Komfort vor allem um die Sicherheit geht", so Ickrath.

Nicht so gut war die Resonanz bei den drei anderen Stücken, die das Mittelsächsische Theater als Gastspiele präsentierte: Der "Spuk unterm Riesenrad" hatte mit drei Terminen insgesamt 1350 Zuschauer, das Lakomy-Theater lockte an zwei Nachmittagen gut 740 Freunde des "Traumzauberbaums" an. Knapp 300 Leute sahen die beiden Aufführungen von "Der kleine August". Für alle Schauspielproduktionen zusammen gibt das Theater 16.665 Besucher an. Dazu kommen weitere knapp 900 Besucher des Eröffnungskonzertes am Pfingstsonntag. Karten für die Operette werden künftig zwei Euro teurer und kosten 29 Euro. (fa)

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