Parkeisenbahn unter finanziellem Druck

Chemnitz.

Lockdown, deutlich weniger Fahrgäste und ein großes Loch in der Kasse: Das Corona-Jahr 2020 hat auch der Parkeisenbahn im Küchwald wirtschaftlich erheblich zugesetzt. Die Betreiber der vor allem bei Familien mit Kindern beliebten Einrichtung sprechen von einer ernüchternden Bilanz. "Die Parkeisenbahn konnte im vergangenen Jahr coronabedingt ihren Fahrbetrieb erst mit zweimonatiger Verspätung aufnehmen und dies wegen der Abstandsregeln auch nur mit halber Platzkapazität", heißt es. Zudem seien alle geplanten publikumsträchtigen Veranstaltungen ausgefallen - vom Ballonfest bis zur Märchennacht, vom Maskottchentreffen bis zum Tag der offenen Tür. Unterm Strich verzeichnete die Parkeisenbahn, die größtenteils von Kindern und Jugendlichen betrieben wird, im vergangenen Jahr nur etwa die Hälfte der ursprünglich erwarteten Fahrgastzahlen. Die Einnahmen aus dem Fahrgeld haben sich nach Angaben der gemeinnützigen Trägergesellschaft ebenfalls nahezu halbiert. Fast 60.000 Euro fehlten Ende des Jahres in der Kasse. Auf der Internetplattform betterplace.org ist deshalb jetzt eine Spendenaktion angelaufen. (micm)

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