Potenzial für Bierproduktion

Freiberg.

Wissenschaftler der TU Bergakademie Freiberg untersuchen, wie Proteine, Präbiotika, Lipide und Antioxidantien aus Treberpresswasser filtriert und extrahiert werden können. "Gelingt es, die Nährstoffe in reiner Form zu gewinnen, ergeben sich ganz neue Verwertungspfade für den Biertreber, das mengenmäßig größte Nebenprodukt im Brauprozess", heißt es in einer Mitteilung. Im Brauprozess fallen durchschnittlich 20 Kilogramm Treber pro Hektoliter Bier an. Auf die Bierproduktion in Deutschland hochgerechnet, ergebe das eine Masse von zwei Millionen Tonnen Treber und etwa eine Million Tonnen Treberpresswasser pro Jahr. Findet der neue Verwertungsprozess in der Produktion Einzug, hätte dies noch weitere Vorteile: Durch den Entzug von Feuchtigkeit kann der Treber länger haltbar gemacht werden. (bk)

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