Rad-Konzept: Beschluss bis Mitte 2020

Papier ist Voraussetzung für Brücken-Fördergeld

Flöha.

Der Stadtrat hat außerplanmäßige Mittel für das Radverkehrskonzept der Stadt Flöha in Höhe von 25.000 Euro bewilligt. Die Gesamtkosten für das Konzept, dessen Erarbeitung der Stadtrat im Mai bewilligt hatte, betragen knapp 37.000Euro. Ausgangspunkt für das Radverkehrskonzept war der Hinweis bei der Beantragung der Fördermittel für die Stegbrücke - eine Fußweg- und Radwegbrücke, die durch einen Neubau ersetzt werden soll. Auch für die Förderung eines Ersatzneubaus der im Oktober vergangenen Jahres abgebrannten Fußgängerbrücke im Baumwollpark ist ein Radverkehrskonzept zwingend.

Aktuell stimmt die Stadtverwaltung mit dem beauftragten Planungsbüro den Vorentwurf des Konzepts ab, der Ende des Jahres oder Anfang nächsten Jahres dem Flöhaer Stadtrat vorgestellt werden soll. Danach wird es eine öffentliche Beteiligung geben. Der Beschluss des fertigen Radverkehrskonzeptes ist für Mitte nächsten Jahres geplant.

Dabei soll das Radverkehrskonzept nicht nur den Brückenneubauten zugute kommen. Die Stadtverwaltung erhofft sich auch Hinweise für eine Verbesserung des bestehenden Radwegenetzes in Flöha und Falkenau. Aktuell gibt es mit dem Flöhatalradweg und dem Zschopautalradweg zwei touristische Radwege mit überregionaler Bedeutung in Flöha.

Dabei ist der Zschopautalradweg zwischen Flöha und Erdmannsdorf ein Dauerbrenner - weil in einem sehr schlechten Zustand. Die Pläne für die lange geforderte Sanierung werden aktuell überarbeitet. Ziel ist, im nächsten Jahr einen neuen Fördermittelantrag einzureichen. Die Eigenmittel für diesen Radwegabschnitt sind in Flöha und Augustusburg vorhanden. (mbe)

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