Reges Interesse an Forum zu Zukunft des ländlichen Raumes

Rund 50 Besucher bei Debatte um Zukunft des ländlichen Raumes in Augustusburg

Augustusburg.

Mehr Gestaltungsspielraum und größerer Vertrauensvorschuss für die Kommunen sind bei der Veranstaltung am Mittwochabend im Stadthaus Augustusburg gefordert worden. Dieses Fazit zog Matthias Eisel, der Leiter des Landesbüros Sachsen der Friedrich-Ebert-Stiftung, die das Forum organisiert hat. Rund 50 Besucher nahmen teil.

Zum Thema "Zukunft für den ländlichen Raum - Was kann/was soll die Politik in Sachsen dafür leisten?" diskutierten der Augustusburger Bürgermeister Dirk Neubauer (SPD), sein Amtskollege Jörg Röglin aus Wurzen, Andreas Debski, Landeskorrespondent der Leipziger Volkszeitung, und Felix Rösel vom Ifo Institut Dresden. Als Moderator fungierte Leipzigs Ex-Bürgermeister Holger Tschense.

Laut Eisel kam in der Debatte immer wieder eine Forderung auf: "Man sollte die Kommunen von der Leine lassen". Damit spielt er auch darauf an, dass Fördermittel zur freien Verfügung bereitgestellt werden. Bisher ist eine Zweckbindung üblich. Zugleich sollte die Bürokratie abgebaut werden.

Bürgermeister Neubauer zeigte sich am Donnerstag, als er gerade zu den Koalitionsverhandlungen in Dresden war, zufrieden: "Es war eine sehr gute Veranstaltung." Eine Wiederholung sei vorgesehen. Ähnlich äußerte sich auch Matthias Eisel: "Eine Fortsetzung ist geplant." (hh)

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