Rotwild: Petition abgelehnt

Zschopau.

Im Streit mit dem Sachsenforst ums Rotwild hat die Hegegemeinschaft Erzgebirge einen Rückschlag erlitten. Die gemeinsam mit weiteren Hegegemeinschaften eingereichte zweite Petition wurde in Dresden vom Petitionsausschuss des Landtages abgelehnt. Seit Jahren wirft die Gruppe von Jägern, Naturschützern und Bürgern dem Sachsenforst falsche Bejagung, zu hohe Abschusszahlen, unlautere Methoden und keine Kontrolle des Staatsbetriebs vor. Sie fordert einen artgerechteren Umgang mit Wild und eine Reform der Jagdbehördenstruktur. Im Ausschuss sei es zu einer Kampfabstimmung gekommen, sagt der erzgebirgische Hegegemeinschafts-Chef Karsten Bergner. "Die Opposition ist geschlossen der Meinung gewesen, die Petition anzunehmen. Die Regierungsmehrheit hat dagegen gestimmt. Für uns hat die Legislative versagt." Er werde keinen dritten Anlauf nehmen. Unterstützung gibt es aber vom Naturschutzbund Nabu: Sieben Natur- und Waldschutzverbände hatten an Umweltminister Thomas Schmidt (CDU) geschrieben. (rickh)

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