Rundfahrt: Der Mann am Mikrofon

Große Ehre für Moderator Reiner Rechenberger

Eppendorf.

Reiner Rechenberger hätte das nicht erwartet: Bei der Präsentation der diesjährigen Auflage der Erzgebirgsrundfahrt ist der Eppendorfer durch Volker Lange, den Präsidenten des Chemnitzer PSV, auf besondere Art und Weise geehrt worden. Denn Rechenberger, der seit vielen Jahren den Rad-Klassiker als Sprecher begleitet, wurde PSV-Ehrenmitglied. "Du musst nicht ein Amt übernehmen, auch keinen Mitgliedsbeitrag bezahlen. Aber du musst uns als Sprecher der Erzgebirgsrundfahrt erhalten bleiben", sagte Lange. Rechenberger, der seinen Mikrofon-Einstieg bei der Rundfahrt 1989 feierte, war seitdem bei jedem Rennen durch das Erzgebirge dabei.

"Dass ich zum Ehrenmitglied ernannt werde, hat mich ganz schön überrascht", sagte der 78-Jährige. Er hat nicht nur ein großes Herz für den Radsport, sondern ist auch ein glühender Fußball-Fan. "Für mich ist die Erzgebirgsrundfahrt das am besten organisierte Radrennen. Man merkt, dass hier Fachleute am Werk sind", sagte der Eppendorfer.


Rechenbergers Name ist auch mit weiteren großen Radsportereignissen verbunden. So begleitete er über viele Jahre die Friedensfahrt sowie die Sachsentour. Auch bei der Niedersachsenrundfahrt agierte er als Sprecher. Diese Rennen gibt es aber nicht mehr. Seine Premiere in diesem Job erlebte der gelernte Schmied 1971 bei "Rund um Großwaltersdorf". Das nächste Mal findet der Renntag in Großwaltersdorf am 19. Mai 2019 statt - natürlich mit dem neuen Ehrenmitglied des Chemnitzer PSV am Mikrofon. (kbe)

Start und Ziel für die Erzgebirgsrundfahrt ist am 12. Mai an der Einsiedler Brauerei. Das gut 200 Teilnehmer große Peleton wird sich dort 9.45 Uhr in Bewegung setzen. Die 45-Kilometer-Runde führt über Amtsberg, Gelenau, Auerbach und Burkhardtsdorf - sie muss viermal gefahren werden.

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