"Sabine" sorgt für gesperrte Straßen

Keine größeren Schäden nach Sturmtief in der Flöhaer Region

Oederan/Brand-Erbisdorf.

Einige umgestürzte Bäume, gesperrte Straßen und ein schwerer Unfall auf der Bundesstraße 101 zwischen Brand-Erbisdorf und Großhartmannsdorf - das ist die bisherige Bilanz von Sturmtief "Sabine" vom gestrigen Montag. Gesperrt waren unter anderem die Kreisstraße zwischen Flöha und Euba und die Talstraße im Oederaner Ortsteil Wingendorf wegen umgestürzter oder schräg stehender Bäume.

Auch die B 101 zwischen Brand-Erbisdorf und Großhartmannsdorf musste am Montagvormittag gesperrt werden, weil dort Bäume umzustürzen drohten. Wie sich herausstellte, war das die richtige Entscheidung, denn gegen Mittag passierte es: Bäume fielen auf die Straße. Diese war bis zum Abend gesperrt, weil Bäume quer auf der Fahrbahn lagen. Mitarbeiter der Straßenmeisterei Brand-Erbisdorf arbeiteten daran, die Bäume zu beseitigen und die Bundesstraße wieder freizumachen. Einige Meter weiter hatte der Fahrer eines Transporters in den Morgenstunden Pech: Er stieß gegen einen umstürzenden Baum. Wie die Polizei mitteilte, erlitt der 53-jährige Mann dabei leichte Verletzungen. Sachschaden in Höhe von etwa 5000 Euro entstand.

Umgestürzte Bäume gab es auch in Oederan, wobei keine Menschen, Gebäude oder Autos beschädigt wurden, wie es aus dem Ordnungsamt hieß. Die Mitarbeiter des Bauhofes mussten unter anderem auf die Bahnhofstraße, die Wiesenstraße und in den Ortsteil Hartha ausrücken, um die Bäume zu entfernen. Der Stadtwald wurde von den Behörden nicht offiziell gesperrt, wie Petra Wolf, Leiterin des Bauamtes, sagte. "Aufgrund der ständigen Unwetterwarnungen in allen Medien versteht es sich nach gesundem Menschenverstand von selbst, Wälder und Parks nicht zu betreten", sagte Wolf. Erst nach dem Sturm - gegen Mitte der Woche soll sich die Lage laut Wetterdienst beruhigen - werde es Begehungen und bei Gefahr auch Sperrungen geben.

Auf Nummer sicher ging man hingegen schon jetzt in Augustusburg. Wie Bürgermeister Dirk Neubauer in den sozialen Netzwerken mitteilte, wurde der Stadtwald am Montag vorsorglich für die Öffentlichkeit gesperrt.


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