Schloss Augustusburg versinkt im Raps

Es scheint, als versinke das Schloss Augustusburg in einem Meer aus Rapsblüten. Nördlich des Schlosses in der Gemarkung Grünberg bewirtschaftet die Agrar GmbH "Am Kunnerstein" eine Fläche von 32 Hektar mit Raps. Insgesamt hat der Betrieb 99 Hektar seiner Flächen mit Raps bestellt. Durch die Trockenheit leidet der Raps momentan genauso wie alle anderen Pflanzen. "Der Boden braucht dringend Wasser", sagt Geschäftsführer Arndt Hötzel. Aktuell hätten die Böden 60 bis 70 Prozent der Feuchtigkeit, die sie normal um diese Jahreszeit fassen müssten. Genauso schlimm wie die Trockenheit habe diesen Pflanzen aus der Familie der Kreuzblütengewächsen aber auch der Frost zugesetzt. "Durch den Nachtfrost bis teilweise minus 10 Grad Celsius sind etwa ein Drittel der Haupttriebe weggefroren und werden dadurch nicht ertragswirksam", so Hötzel. Es sei noch zu früh, um Prognosen für den Ernteertrag stellen zu können. Das Optimum sei in diesem Jahr allerdings nicht mehr zu erreichen, so Hötzel. Falls in Kürze Regen einsetzt, hoffen die Landwirte darauf, dass sich die Seitentriebe der Pflanze gut ausbilden und damit den Verlust der Haupttriebe etwas kompensieren. (cdo)


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