Schnitzen für eine neue Oederaner Attraktion

Ehrenamt wird in Oederan noch groß geschrieben: 19 Freiwillige Schnitzer arbeiten bereits seit einem Jahr an insgesamt 20 Figuren, die ihren Weg auf die neue Pyramide der Stadt finden sollen. Initiiert wird das Projekt vom Kultur- und Kunstverein Oederan sowie von der örtlichen Volkskunstschule. Klaus Penzkofer (Foto Mitte vorn) befreit eine der Figuren aus einem Klotz Lindenholz. Alle Objekte sollen die Ortsgeschichte Oederans widerspiegeln. So wird nicht nur die lange Tradition des Schnitzens am Leben erhalten, sondern auch Bergbau, altes Handwerk sowie die Besiedlung der Stadt darstellen. Doch einen Haken hat das ambitionierte Vorhaben der Oederaner noch. Derzeit wackelt die Finanzierung des Projektes. 45.000 Euro soll die Pyramide kosten. Eine Summe, die die Stadt an ihre finanziellen Grenzen bringt. Daher sind Spenden und Sponsoring gefragt. Fördermittel konnten bisher 6500 Euro in die Kasse spülen. Alle, die Gelder für die Pyramide bereitstellen, werden am Sockel namentlich genannt. (hfj)

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