Sechs Erzgebirgsorte forcieren Ausbau

Sayda.

In der Erzgebirgsregion haben sich sechs Orte zusammengeschlossen, damit das schnelle Internet in nicht wirtschaftliche Ausbaubereiche des ländlichen Raumes kommt. Dazu zählen laut Saydas Bürgermeister Volker Krönert (CDU) jene Regionen, in denen Unternehmen auf den Breitbandanschluss angewiesen sind, die ihren Sitz nicht in einem Gewerbegebiet haben. Betroffen davon sind Sayda, Neuhausen, Frauenstein, Dorfchemnitz, Rechenberg-Bienenmühle und Großhartmannsdorf. Durch den Zusammenschluss der Orte könne der Ausbau des schnellen Internets in vollem Umfang gefördert werden. Wie Bürgermeister Krönert erklärte, wurden die Arbeiten für das Vorhaben ausgeschrieben, bis zum 17. Juli konnten Baufirmen ihre Angebote einreichen. "Diese Angebote werden nun geprüft", sagt Bürgermeister Krönert. Er spricht von sieben eingegangenen Angeboten von Firmen, die den Breitbandausbau in den einzelnen Orten realisieren wollen. Nach etwa drei bis vier Wochen sei klar, welche Firmen bauen werden. Dann könne die praktische Ausbauphase beginnen, erläutert er den zeitlichen Ablauf. (ar)

00 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.