Spätstarter schafft Traumabi

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Maxim Neumann legt sich nicht nur auf seinem Rennrad ins Zeug. Auch am Beruflichen Schulzentrum Flöha hat er sein Ziel erreicht.

Flöha.

Maxim Neumann aus Freiberg wird in wenigen Wochen ein Pädagogikstudium an der TU Dresden beginnen. Die Voraussetzungen dafür hat er am Beruflichen Schulzentrum (BSZ) Flöha erworben: das Traumabi mit 1,0. Die tägliche Pendelei von Freiberg nach Dresden nimmt er in Kauf, denn er möchte später einmal Deutsch und Ethik am Gymnasium unterrichten.

"In der 7. Klasse hatte ich mir vorgenommen, Lehrer zu werden. Die Schwerpunktfächer suchte ich mir entsprechend meiner Begabungen. Mir liegen vor allem die Geisteswissenschaften, die Naturwissenschaften weniger", berichtet der Freiberger. Er lese viel, vor allem Lyrik. Novalis sei sein Lieblingsschriftsteller.

Die 10. Klasse an der Clara-Zetkin-Oberschule in Freiberg hatte Maxim Neumann mit 1,2 abgeschlossen, sich dann entschlossen, in Flöha am BSZ sein Abitur zu machen. Dafür musste er die 10. Klasse faktisch noch einmal wiederholen und dann die 11. und 12. Klasse ranhängen. "Die ersten Schuljahre und die Mittelstufe liefen nicht so gut. Ich fühlte mich wie ein Spätstarter, obwohl ich in der 11. Klasse keinerlei Eingewöhnungsprobleme hatte", erzählt der Freiberger.

Doch Maxim Neumann lernte kontinuierlich und auch sehr zielstrebig, sodass er gelassen in die Prüfung gehen konnte. Die schriftlichen Prüfungen habe er mit Ruhe gemeistert, bei den mündlichen sei er aufgeregter gewesen.

Ausgleich findet er beim Rennradfahren. Touren über 70 bis 80 Kilometer sind keine Seltenheit bei ihm. Vor allem an den Wochenenden sei er diese längeren Strecken gefahren. "Mich reizt nicht nur die körperliche Ausarbeitung, sondern auch die schöne Gegend des Erzgebirges", sagt er. (gel)

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