Sporthalle: Jury entscheidet über Planungsbüro

Ob der Neubau in Niederwiesa überhaupt realisiert werden kann, hängt letztlich von den Baukosten ab.

Niederwiesa.

Vier Planungsbüros aus der Region haben sich darum beworben, den geplanten Neubau der Sporthalle in Niederwiesa zu überwachen. Die Gemeindeverwaltung hat die Planer für den 2. November ins Rathaus eingeladen. Dort sollen sie vor einer fünfköpfigen Jury erklären, wie sie das Projekt umsetzen wollen. "Uns interessiert zum Beispiel, wie die Baustelle geleitet wird, wie Kosteneinsparungen berücksichtig werden und welche Kosten entstehen", sagt Bauamtsleiter Lars Schuster. Ziel sei es, nach einer entsprechenden Bewertung einen Favoriten herauszufinden, der schließlich beauftragt wird. "Dieses Büro soll dann ein Leistungsverzeichnis erstellen, das eine konkrete Bausumme enthält. Erst dann können wir im Gemeinderat entscheiden, ob der Neubau für uns tatsächlich umsetzbar ist", so Schuster. Für den angedachten Bau eines Kunstrasenplatzes in Niederwiesa liegt solch ein Leistungsverzeichnis bereits vor. Es enthält vorläufige Bruttobaukosten sowie Baunebenkosten in Höhe von insgesamt 711.000 Euro. Geplant waren 650.000 Euro. Da diese Investition gefördert wird, müsste die Gemeinde nach jetzigem Stand etwas mehr als 120.000 Euro Eigenmittel aufbringen. "Auch wenn die Kosten die erste Schätzung übersteigen, werden wir am Bau des Platzes festhalten", sagte Bürgermeister Raik Schubert (Bürgerinitiative) zur jüngsten Gemeinderatssitzung.

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