Sportplätze sollen saniert werden

Eppendorfer Gemeinderat rechnet mit 450.000 Euro

Eppendorf.

Auf den Sportplätzen in Eppendorf und Großwaltersdorf könnten im kommenden Jahr Bauarbeiter anrücken. Der Eppendorfer Gemeinderat hat sich bei seiner jüngsten Sitzung dafür ausgesprochen, die Sanierung der beiden Rasenplätze anzugehen.

In Eppendorf soll die Sportstätte an der Oederaner Straße für mehr als eine halbe Million Euro auf Vordermann gebracht werden. Im Preis inbegriffen wäre auch eine Flutlichtanlage, die nach vorläufiger Schätzung 120.000 Euro kostet. In Großwaltersdorf ist nach der vorliegenden Studie vorgesehen, zwar kein Flutlicht zu errichten, dafür aber ebenfalls die Spielfläche zu erneuern. Dafür sind 330.000 Euro vorgesehen. Hauptnutzer sind die Fußballer des TSV Großwaltersdorf/Eppendorf. Im Verein kicken nicht nur zwei Männer- und zwei Altherrenmannschaften. Auch im Nachwuchs ist der Verein mit acht Teams in allen Altersklassen präsent, die von 15 ehrenamtlichen Übungsleitern betreut werden. Im Landkreis Mittelsachsen bestimmen die Vertretungen das sportliche Niveau mit.


"Wir haben im Vorfeld ein Sportstättenkonzept anfertigen lassen sowie mit Fachfirmen verschiedene Varianten durchgesprochen. Die vorgelegten Zahlen sind somit belastbar und eher reichlich statt knapp kalkuliert", sagte der Vorsitzende des TSV Großwaltersdorf/Eppendorf, Denis Reichel. Man habe sich bewusst für Natur- und gegen Kunstrasen entschieden. Entscheidend waren nicht nur finanzielle Aspekte. "Die Europäische Union will das Kunststoffgranulat, das auf den Kunstrasen aufgebracht wird, künftig verbieten. Auch das ist ein Grund gewesen, sich dagegen auszusprechen", erklärte Denis Reichel.

Die Gemeinderäte nahmen den Vortrag des SV-Chefs durchweg sportlich zur Kenntnis und sprachen sich für das Projekt aus. Nunmehr geht das Großvorhaben in die nächste Runde. Um in den Genuss einer entsprechenden Förderung durch den Landessportbund und den Landkreis Mittelsachsen zu kommen, muss der TSV als Bauherr auftreten und einen Eigenanteil von zehn Prozent stemmen. Ob dieser Plan auch von allen mitgetragen wird, entscheidet sich am 19. September. Dann findet die Mitgliederversammlung des TSV Großwaltersdorf/Eppendorf statt, auf der insbesondere über die Sportplatzsanierungen debattiert wird. Sollte die Entscheidung für die Sanierung ausfallen, müssten für die Fördermittelbeantragung bis 30. September alle erforderlichen Unterlagen eingereicht werden; ein Baubeginn wäre 2020 möglich. (kbe)

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