Stadt lässt Ersatzweg in Erdmannsdorf befestigen

Freistaat stellt Förderung in Aussicht - Radweg soll ebenfalls repariert werden

Augustusburg.

Die Stadt Augustusburg hat damit begonnen, die umstrittene Gehweg-Umleitung zwischen Erdmannsdorf und Kunnersdorf in Stand zu setzen. Dafür wurden zunächst etwa 40 Tonnen Frostschutz von Erdmannsdorf aus bis zur ersten Bahnunterführung auf den ramponierten Weg aufgetragen und befestigt. Das sagte Bürgermeister Dirk Neubauer am Dienstagabend im Technischen Ausschuss. Neubauer hatte im Januar angekündigt, dass die Stadt den Weg begehbar machen werde und dass vom Wirtschaftsministerium in Dresden eine Förderung dafür in Aussicht gestellt worden sei.

Die Gehweg-Umleitung über den Wanderweg entlang der Zschopautalbahn war im Vorjahr von der Stadt Augustusburg ausgeschildert worden, nachdem die provisorische Gehwegverbindung zwischen Erdmannsdorf und Kunnersdorf entlang des einspurigen Straßenabschnittes der B 180 vom Landratsamt gesperrt worden war. Messungen hatten gezeigt, dass die zuvor festgestellten Risse im Asphalt und in der Uferböschung Anzeichen für einen instabilen Hang sind und die Gefahr eines Hangabrutsches durchaus real ist. Die Gehwegumleitung durch den Wald hatte für Unmut bei der Bevölkerung gesorgt - nicht so sehr wegen des Umweges, sondern vor allem, weil der Weg insbesondere bei Nässe teils in einem sehr schlechten Zustand und unbeleuchtet ist. Der Freistaat hatte die Forderung der Stadt Augustusburg nach einer Kostenbeteiligung bei einer möglichen Instandsetzung des Weges abgelehnt. Zuletzt gab es Neubauer zufolge aber wenigstens die Aussicht auf Fördermittel.

Unterdessen hat Dirk Neubauer angekündigt, dass auch der schon lange in der Kritik stehende Radweg zwischen Erdmannsdorf und Flöha notdürftig befestigt werden soll. "Fördermittel für die lange geplante Sanierung sind derzeit nicht in Sicht", sagte er. Deshalb werde der städtische Bauhof vom Poetenweg aus beginnen, den Wegabschnitt auf Augustusburger Flur mit Frostschutz zu befestigen. "Der Weg ist derzeit wirklich überhaupt nicht mehr nutzbar", sagte Neubauer. Ziel bleibe aber weiterhin der Ausbau gemeinsam mit Flöha.

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