Stadtrat debattiert über Gasthaus

Frankenberg.

Brieflich hat Frak- tionssprecher Jürgen Stein (AfD) erläutert, warum er eine außerordentliche Ratssitzung am 22. September in Frankenberg beantragt hat. Es geht um die "Fischerschänke". Mehrere Räte möchten den Erbbaupachtvertrag zwischen Kommune und Pächter einsehen. Anlass seien "Nutzungssperre" und Sanierung des Obergeschosses. "Räte wurden von Bürgern angesprochen": Der obere Raum sei für Jahre gesperrt. Den Nutzern der Schänke sei bekannt, dass der Raum übergangsweise der Gedenkort diene, offenbar aber keine Einzelheiten. Stein vermute Kommunikationsdefizite zwischen Pächter und Nutzern. Die Stadt hat seit dem Kauf 2019 erklärt, die erste Etage werde als Interim für die KZ-Gedenkstätte genutzt. Jüngst sagte der Bürgermeister, sie wolle den Saal auch nach Gedenkstätteneröffnung nutzen. Hotelier Blum und die Gastronomen haben nach früheren Angaben einen unbefristeten Untermietvertrag. (dahl)

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