"Unsere größte Baustelle ist der Breitbandausbau"

Ortsvorsteher Andreas Strelow sieht sich als Bezugsperson und wichtigen Ansprechpartner für die Großwaltersdorfer

Großwaltersdorf.

Zur Kommunalwahl in Sachsen werden am 26. Mai auch die Ortschaftsräte gewählt. Die "Freie Presse" stellt die Ortsvorsteher und deren Arbeit vor. Heute: Andreas Strelow, Großwaltersdorf.

Ich bin Ortsvorsteher, weil ...

... ich von den Bürgern und dem Ortschaftsrat gewählt worden bin und natürlich auch einen Job habe, der mir genügend Freiräume gibt, um der Arbeit als Ortsvorsteher nachzugehen. Ich möchte ich mich in meinen Heimatort ein- beziehungsweise Großwaltersdorf auch voranbringen.

Ohne einen Ortschaftsrat würde Bürgermeister Axel Röthling nicht ...

... eine wichtige Bezugspersonen im Ort haben, die einfach näher an den Bürgern beziehungsweise den Problemchen dran ist.

Dem Ortschaftsrat ist es im vergangenen Jahr gelungen ...

... dass das traditionelle Radrennen - in Kooperation mit der Gemeinde Eppendorf und dem RSV Chemnitz - wieder organisiert werden konnte. Zudem wurden sämtliche Brückengeländer durch neue ersetzt. Ich freue mich auch, dass die Brücke an der Lippersdorfer Straße sowie der ersehnte Fußweg dort gebaut wurde. Wir haben es auch geschafft, dass vor dem Kindergarten "Tempo 30"- sowie "Achtung Kinder"-Schilder aufgestellt wurden. Zudem konnten wir eine neue Beschallungsanlage für die Trauerhalle anschaffen. Die Anlage kann auch von Vereinen genutzt werden.

Unsere größte Baustelle ist ...

... in Großwaltersdorf immer noch der Breitbandausbau, der zum Glück aber jetzt Fahrt aufnimmt. Sorgen bereitet uns auch das fehlende Bauland. kbe


Zur Person

Ortsvorsteher seitSeptember 2014. Der Ortschaftsrat hat fünf Mitglieder. Andreas Strelow wird sich am 26. Mai wieder zur Wahl stellen.

Der gelernte Energieelektroniker ist 42 Jahre alt, verheiratet seit 2010, Er arbeitet bei der Betriebsfeuerwehr von Globalfoundries Dresden. Tochter Paloma besucht die erste Klasse.

Sein Lieblingsplatz ist der Dorf-Gemeinschaftsplatz vorm "Trakehnerhof". "Auf dem Sportplatz trainiere ich gern. In der Heimatscheune dort befindet sich eine Ausstellung. Es gibt Feste zur Oster- und Weihnachtszeit. Und dort ist auch die Ziellinie unseres Radrennens, an das ich natürlich gute Erinnerungen habe", sagt Strelow. In den Einheimischenrennen 2017 und 2018 besiegte er knapp Bürgermeister Axel Röthling. (kbe)

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