Von Hebekissen und Schneidekräften

Die Freiwillige Feuerwehr Augustusburg zeigte gestern, was sie hat und was sie kann.

Augustusburg.

Zahlreiche Besucher haben sich gestern bei einem Tag der offenen Tür der Freiwilligen Feuerwehr Augustusburg über die Arbeit der Brandschützer informiert. "Sonst sehen uns die Leute immer nur kurz mit dem Blaulicht", sagte Ortswehrleiter Michael Winkler. "Uns geht es darum, einmal zu zeigen, wozu wir fachlich und technisch in der Lage sind." Von 13 bis 18Uhr wurde am Gerätehaus neben einer Tombola, Hüpfburg, Ponyreiten und Spielen vor allem "Feuerwehr zum Anfassen" geboten.

Besucher konnten Gerätschaften zur technischen Hilfeleistung wie den Rettungsspreizer und die Rettungsschere mit bis zu 107 Tonnen Schneidekraft begutachten. Auch Lösch- und Tanklöschfahrzeug, Mannschaftswagen und Schlauchwagenanhänger wurden in Augenschein genommen. In Technikschauen führten Feuerwehrleute eine Kettensäge und Hebenkissen vor, mit denen Lastwagen angehoben werden können. Später sollte eine Übung zur Personenbefreiung an einem Schrottwagen folgen.

"Wir sehen hier viele Kinder, die von ihren Vätern begleitet werden. Da hoffen wir natürlich, dass wir bei dem einen oder anderen Interesse wecken", sagte Winkler. Trotz 37 Mitgliedern, darunter 30 Aktiven, und einer gut besetzten Jugendwehr, sei es durch die Abwanderung schwierig, neue Kameraden zu finden, die absehbar ihren Lebensmittelpunkt in der Stadt behalten. "Wir sind eine offene Truppe und freuen uns über jeden Neuen."

Die Feuerwehr trifft sich alle 14 Tage montags im Gerätehaus, Siedlung 28.

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