Warum das Fahrrad-Zickzack in Freiberg ein großer Spaß ist

Die Mischung aus Wettkampf und Spiel macht das Rennen reizvoll. Auch Ronny Kaden ist am 24. August am Start.

Freiberg.

Sport soll für Ronny Kaden in erster Linie Spaß machen. Am liebsten steigt er dazu auf sein Rennrad und fährt durch die grüne Umgebung von Freiberg. Er übertreibe es damit nicht, meint er. Zwar habe er ein schnelles Rad, aber das bedeute nicht, dass er professioneller Rennfahrer ist. Dennoch gibt es für ihn in diesen Wochen einen guten Grund, sich häufiger als sonst auf den Sattel zu setzen. Er wird einer jener wackeren Pedaleure sein, die am 24. August ab 15 Uhr beim Fahrrad-Zickzack durch Freiberg fahren und um den Sieg und die Ehre kämpfen.

Während das Fahrrad-Zickzack, das vom "Inpulz-Magazin & Radio" sowie der "Freien Presse" organisiert wird, seine zehnte Auflage erlebt, ist es für Ronny Kaden erst die zweite Teilnahme. Danach gefragt, wie er im vergangenen Jahr abgeschnitten habe, lacht er kurz. "Nicht so wirklich weit vorne, eher hinten", gibt er zu. Doch nun hat ihn der Ehrgeiz gepackt. "Es hat ja alles recht viel mit dem Würfelglück zu tun, sodass selbst ein erfahrener Rennradprofi verlieren könnte."


Er selbst trete an, um ein besseres Ergebnis zu holen. "Doch an erster Stelle steht dabei trotzdem der Spaß", sagt der 39-Jährige. "Und ich hoffe, dass es bei allen, die teilnehmen, auch genau bei diesem Gedanken bleibt: Dass es Spaß machen soll."

Dass er selber so gerne in die Pedale tritt, ist nicht unbedingt Familientradition. Zwar hätten die meisten seiner nahen Verwandten auch Fahrräder, würden sie aber seltener nutzen als er. Wenn er sich auf die Piste begibt, dann geht es selten unter 25 Kilometern ab. Ein spezielles Training für das Fahrrad-Zickzack hat er sich zwar nicht verordnet, doch will er ein Manko der Vergangenheit konzentrierter angehen. "Ich fahre jetzt verstärkt Strecken am Berg", verrät Kaden, der beruflich als Müllwerker bei Becker-Umweltdienste beschäftigt ist. Für dieses Profil muss er nicht weit in die Natur hinaus. Schon der Anstieg zum Schaubergwerk "Alte Elisabeth" hat es in sich und gibt den Beinen eine ordentliche Aufgabe. Für die Ausdauer geht es hin und wieder auf den Elberadweg bei Dresden.

Die derzeit laufende Tour de France der Radfahrer schaut sich Kaden nicht im Fernsehen an. Er ist einer, der lieber selbst im Sattel sitzt. Und natürlich hofft er darauf, dass das Starterfeld zum Fahrrad-Zickzack groß ist. "Deshalb möchte ich dazu einladen, dass sich so viele wie möglich dafür anmelden und mitmachen", sagt der 39-Jährige. "Denn ganz ehrlich: Es ist ein richtig großer Spaß."

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