Was Sie sonst noch wissen sollten

Wie kommt man mit Bus und Bahn zu den Ausstellungen? Wo kann man parken? Welche Regeln muss man beachten? "Freie Presse" beantwortet die wichtigsten Fragen.

Öffentliche Verkehrsmittel: Wer ein Ticket für die Zentralausstellung in Zwickau besitzt, kann am Besuchstag kostenlos die Busse und Bahnen im Verkehrsverbund Mittelsachsen (VMS) sowie der Städtischen Verkehrsbetriebe Zwickau (SVZ) nutzen. "Wer das Ticket schon vorab im Online-Shop kauft, reist in den Landkreisen Zwickau, Mittelsachsen, dem Erzgebirgskreis sowie aus Chemnitz mit dem Nahverkehr des VMS kostenlos am Ausstellungstag", heißt es in einer Mitteilung der TU Bergakademie. Ein weiterer Vorteil bestehe darin, dass auch sämtliche Schauplatzausstellungen im VMS-Gebiet liegen und Besucher somit wenigstens eine von ihnen ohne weitere Anfahrtskosten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln am selben Tag noch besuchen könnten.

Innerhalb Zwickaus wurden Fahrplan und Routen der SVZ angepasst, um eine schnelle und bequeme Anreise zum Audi-Bau, in dem sich die Zentralausstellung befindet, zu ermöglichen. Dabei fahren die Buslinien 10 und 20 in einem verdichteten Takt. "Die Buslinie 10 wird verlegt und hält unmittelbar am Audi-Bau neben dem August-Horch-Museum, wo die Stadt Zwickau zwei barrierefreie Bushaltestellen in der Audistraße installiert hat", so die TU Bergakademie weiter. Zu beiden Ausstellungsorten sei somit eine schnelle Verbindung vom Zwickauer Hauptbahnhof gewährleistet. Auch die Straßenbahnlinie 4 verkehre nicht weit davon entfernt in der Leipziger Straße, Haltestelle Schlachthofstraße.

Verkehrsanbindung zur Reichen Zeche: Eine Busanbindung zur Reichen Zeche am Fuchsmühlenweg existiert bereits: Die Stadtbus-Linie D fährt werktags halbstündlich und am Wochenende stündlich. Sie hält direkt unterhalb der Anlagen. Die Stadt verweist darüber hinaus darauf, dass noch in diesem Sommer eine touristische Eisenbahn, die "Silberstadtbahn", Einwohner und Besucher von der Altstadt hinauf zur Reichen Zeche bringen soll.

Bereits ab Mai sollte das Vorhaben in Partnerschaft mit Tourismusunternehmen umgesetzt werden, was aber aufgrund der Coronakrise nicht möglich war. Derzeit gehen die Organisatoren davon aus, dass die Bahn Mitte August in Freiberg ist. Ab wann genau sie den Betrieb aufnehme, würde rechtzeitig bekannt gegeben.

Zudem war ursprünglich geplant gewesen, bei besonderen Veranstaltungen innerhalb der Landesausstellung auf der Reichen Zeche einen zusätzlichen Bus-Shuttle einzurichten. Da aufgrund der Hygienevorgaben keine Veranstaltungen stattfinden, entfällt diese Möglichkeit. Fußläufig ist die Reiche Zeche von der Innenstadt etwa 1,5 Kilometer entfernt.

Parkplätze: Wer mit dem eigenen Auto nach Freiberg kommt, hat mehrere Parkmöglichkeiten. In der Freiberger Innenstadt stehen an der Ehernen Schlange und der Halsbrücker Straße kostenlose Parkplätze zur Verfügung. Hinzu kommen die Parkhäuser Altstadt an der Fischerstraße (Zufahrt über die Schillerstraße) sowie am Tivoli (Zufahrt über die Beethovenstraße).

Direkt an der Reichen Zeche befinden sich auf dem Haldenplateau ebenfalls Parkplätze. Sie sind oberhalb der Auffahrt mit einem Schild gekennzeichnet, stehen aber nur in einem begrenzten Umfang zur Verfügung. Busse können unterhalb der Auffahrt am Wendepunkt halten. Zum Besuch des Stadt- und Bergbaumuseums empfiehlt es sich, den Parkplatz am Untermarkt (gebührenpflichtig) zu nutzen.

Eintrittspreise und Öffnungszeiten: Am Standort Reiche Zeche gilt grundsätzlich: Der Zugang zum Silberbergwerk ist nur nach vorheriger Anmeldung unter Ruf 03731 394571 oder per Mail: info@silberbergwerk-freiberg.de möglich. Öffentliche Touren während der Landesausstellung finden von Mittwoch bis Sonntag statt. 11.30 und 14 Uhr jeweils die Entdecker-Tour, 13 Uhr die Forscher-Tour. Samstag und Sonntag kommen 10 Uhr die Experten-Tour, 11 Uhr die Erlebnis-Tour und 12.30 Uhr die Gruben-Tour hinzu. In den Ferien gibt es zusätzlich 11 Uhr eine Erlebnis- und 12.30 Uhr eine Entdecker-Tour.

Die Teilnahme an der Entdecker-Tour kostet 15 Euro, ermäßigt 8 Euro, das Gruppenticket einzeln 13 Euro; die Forscher-Tour 25 Euro, ermäßigt 20, das Gruppenticket 23 Euro; die Gruben-Tour 18 Euro, ermäßigt 10 Euro, die Erlebnis-Tour 25 Euro, ermäßigt 20 Euro und die Experten-Tour 40 Euro, ermäßigt 35 Euro. Der Eintritt ins Stadt- und Bergbaumuseum beträgt regulär 5 Euro, ermäßigt 2,50 Euro. Ein besonderes Angebot ist die Partner-Card. Ab Sonnabend gibt es im Museum 20 Prozent und auf der Reichen Zeche 10 Prozent Rabatt, wenn man innerhalb von 72 Stunden sein Ticket von der einen Ausstellung bei der anderen vorweist.

Hygieneregeln: Die maximale Gruppenstärke darf die Teilnehmerzahl von 11 nicht überschreiten. Desinfektionsspender sind überall aufgestellt. Auf den Boden wurden Abstandsmarkierungen aufgebracht. In den Kauen zum Umkleiden dürfen sich maximal fünf Personen gleichzeitig aufhalten, auch die Anzahl der Stühle im Foyer wurde reduziert.

Sämtliche Besucher werden gebeten, einen Mund-Nasen-Schutz mitzubringen. In den Förderkorb dürfen maximal vier Personen gleichzeitig. Auch unter Tage sind die Mindestabstände einzuhalten. Vor jeder Einfahrt findet eine Belehrung, erweitert um die Coronaregelungen, statt.

0Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.