Was wissen Sie über die Tradition?

Sechs Fragen zum Braunsdorfer Maibaum

Braunsdorf.

Am morgigen Mittwoch holen die Braunsdorfer ihren Maibaum ein und betten ihn zur Winter-Ruhe. Das ist Jahr für Jahr ein großes Fest - genauso wie sein Aufstellen im Frühling. Im Quiz der "Freien Presse" können Sie testen, wie gut Sie sich auskennen in Sachen Maibaum in Braunsdorf.

Was ist besonders am Braunsdorfer Maibaum?

Anders als die Bäume der Umgebung gleicht das Braunsdorfer Exemplar eher einem bayerischen Vorbild: Schilder zieren seinen Stamm.

Warum ist der Baum anders?

Die Idee für die Tradition hatten Janet Wolf, Vorsitzende des Fördervereins Braunsdorf, und Lebensgefährte Steffen Schirmeister, als sie im Jahr 1997 im bayerischen Bodenmais Urlaub machten.

Seit wann gibt es die Tradition?

Sie wurde im Jahr 1998 begründet.

Wie viele Bäume gab es bislang?

Derzeit ist Baum Nummer drei im Einsatz. Er feierte im Jahr 2019 Premiere. Sein Vorgänger war ganze zwölf Jahre im "Dienst".

Wie viele Schilder hängen am Baum?

Es sind laut Förderverein Braunsdorf 34 Schilder. Sie zeigen Logos von Gewerbetreibenden des Ortes und der Region. Die Betriebe spenden jährlich je 25 Euro an den Verein, die Schilder sind aus Kunststoff.

Wie heißt das Getränk, das die Braunsdorfer Maibaumträger nach dem Aufstellen genießen?

"Braunsdorfer Lebelang", ein Kräuterlikör. Der einstige Besitzer der örtlichen Gaststätte "Am Bahnhof", Emil Richter¸, hat sich die Rezeptur ausgedacht und das Getränk herstellen lassen. (bjsc)

Das Familienfest mit Lampionumzug findet am Mittwoch, 30. Oktober, auf dem Bahnhofsvorplatz am Biergarten der Gaststätte "Am Bahnhof" in Braunsdorf statt. Beginn der Veranstaltung ist 18 Uhr. Die Mädchen und Jungen des Kindergartens "Rappelkiste" sorgen für Unterhaltung.

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