Wasserentnahme - Zwei Verstöße gegen Schöpf-Verbot

Chemnitz.

Seit die Wasserentnahme aus Chemnitzer Flüssen und Bächen am 17. Juli verboten wurde, hat die Untere Wasserbehörde des städtischen Umweltamtes in Chemnitz 13 Gewässerkontrollen durchgeführt. Den Schwerpunkt bildeten kleine Flüsse, Bäche und Gräben, teilte die Stadtverwaltung auf Anfrage mit. Bei den Kontrollen, die jeweils aufgrund von Verdachtsfällen erfolgten, seien zwei unerlaubte Wasserentnahmen festgestellt worden. In einem der beiden Fälle sei ein Bußgeldverfahren eingeleitet worden, berichtete die Pressestelle des Rathauses, ohne Details zu nennen. Fast alle Chemnitzer hielten sich also an das Verbot, zog die Stadtverwaltung eine positive Bilanz. Wegen des geringen Wasserstandes ist es seit 17. Juli untersagt, Wasser aus Flüssen, Bächen und Gräben nicht nur zu pumpen, sondern auch mit Handgefäßen zu schöpfen. Für Verstöße werden Bußgelder von 1000 bis 50.000 Euro angedroht. (mib)

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