Wenn beim Minigolf der Mond verschwindet

Anlage in der Turnerstraße in Flöha am Freitag offen für Himmelsbeobachtung

Flöha.

Minigolf und Astronomie sind eine Mischung, die auf den ersten Blick nicht zusammenpasst. Doch der TSV Flöha 1848, Abteilung Minigolf, sowie der Förderverein Schule Flöha-Plaue wollen die Sportart sowie die Wissenschaft fusionieren. Am kommenden Freitag laden beide Vereine zum sehr spannend klingelnden Spektakel "Golfen bis zum Blutmond" ein.

Thomas Engel erklärt, was sich dahinter verbirgt. "Am Freitag wird es von 21.30 bis 23.13 Uhr eine totale Mondfinsternis geben, wobei gegen 22.22 Uhr die totale Verfinsterung einsetzen dürfte. Auf der Minigolfanlage an der Turnerstraße in Flöha werden dann entsprechende technische Utensilien aufgebaut sein, um das Naturschauspiel beobachten zu können", sagt der Pädagoge.

Da der Vollmond während der Verfinsterung orange leuchtet, wird er auch Blutmond genannt. "Die orange bis rötliche Farbe entsteht, weil Sonnenstrahlen in der Erdatmosphäre abgelenkt und gefiltert werden und dann auf den Mond treffen. Das Ereignis lässt sich unter anderem mit einer digitalen Kompaktkamera und einigen Sekunden Belichtungszeit festhalten. Bei dem kosmischen Schattenspiel stehen Sonne, Erde und Mond exakt in einer Reihe, sodass der Schatten der Erde auf den Mond fällt", sagt Engel.

Ab 19 Uhr kann man sich auf diesen astronomischen Höhepunkt einstimmen. "Wer will, kann sich die Zeit beim Einlochen vertreiben, für Verpflegung ist gesorgt. Um den Mond beobachten zu können, ist allerdings ein wolkenfreier Himmel notwendig", sagt der Lehrer, Initiator der Aktion und Mitglied der Abteilung Minigolf.

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