Wo das Atelier auf den Markt wandert

Kunst im Freien gab es zu Pfingsten in Augustusburg zu sehen. Das Treffen in der Altstadt wissen nicht nur Besucher zu schätzen.

Augustusburg.

Einen stimmungsvollen Farbtupfer wussten die Augustusburger am Pfingstsonntag zu setzen: Zum achten Mal lud eine Initiative aus Kulturförder-, Ski- und Badverein zum Kunstmarkt in die Altstadt ein. Zwischen Stadtkirche St. Petri und Stadthaus hatten elf Kunsthandwerker und ein Dutzend Schüler des Regenbogen-Gymnasiums ihre Stände vorbereitet. "Damit wollen wir auch Künstlern, die kein Atelier vor Ort besitzen, die Möglichkeit geben, sich zu präsentieren", sagte Mitorganisatorin Andrea Buschbeck. Bei besten Bedingungen flanierten schaulustige Einheimische und auch weit gereiste Gäste über den Markt. Dabei lernten sie Grafiker, Bilddesigner, Keramiker, Maler, Illustratoren, Schmuckgestalter und Papierfalttechniker kennen.

Arbeiten in Mischtechnik hatte Mona Enayot mitgebracht. Die aus Ägypten stammende Künstlerin lebt in Leipzig, wo sie Meisterschülerin von Wolfgang Mattheuer, Vertreter der Leipziger Schule, war. Nicht nur sie wusste das lockere Ambiente zu schätzen. Als Jüngster zeigte der elfjährige Louis Hänel aus Flöha, dass er auch Talent für Bildende Kunst hat, nachdem er jüngst den Nachwuchsliteraturwettbewerb des Erzgebirges gewonnen hatte. Die Altstadt als Inspiration nutzte Cornelia Meyer. Die Flöhaerin hatte markante Stadthäuser in Ton gebrannt. "Ein gelungener Beitrag zur Belebung der Stadt", zog Buschbeck Fazit. Sie dankte Verwaltung und Anwohnern für die Unterstützung.


Ich und mein Kunstwerk: Was Besucher mitnahmen

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