Hallenbad wieder offen, Sauna noch geschlossen

Bis auf den Whirlpool und die Sprudelliegen kann die Freiberger Schwimmhalle wieder besucht werden. Abstand ist das A und O. Auch Kurse laufen wieder.

Freiberg.

Ins Freibad locken die Temperaturen im Moment nicht unbedingt, dafür können Badelustige wieder das Hallenbad besuchen. Seit 1. Juli ist die Schwimmhalle wieder geöffnet, rund 1000 Nutzer haben die Halle schon wieder von innen gesehen, Vereine trainieren, Kurse finden wieder statt, und das Restaurant ist geöffnet.

Die Saunalandschaft bleibt indes weiter geschlossen. "Es liegt ein genehmigtes Hygienekonzept der Aufsichtsbehörde vor. Die damit verbundenen Änderungen und Einschränkungen lassen einen wirtschaftlichen Betrieb der Anlage nicht zu", erklärt Axel Schneegans, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Freiberg, zu denen das Johannisbad zählt. Einen Öffnungstermin nannte er nicht.

Im Hallenbad ist anders als sonst, dass Badegäste sowohl im Wasser als auch außerhalb Abstand halten müssen. Deshalb bleiben die Sprudelliegen und der Whirlpool - in dem es öfter eng zugeht - gesperrt. Die Rutsche darf, so wie im Freibad, nur einzeln benutzt werden. Von der Kasse bis zum Umkleideschrank müssen Besucher Maske tragen. Eine namentliche Registrierung ist nicht notwendig. Eine "Schwimm-Autobahn", auf der Schwimmer auf der einen Bahn hin- und auf der anderen Bahn zurückschwimmen, gilt nur im Freibad. Um eine große Menschenansammlung insgesamt zu vermeiden, dürfen maximal 264 Besucher gleichzeitig ins Schwimmbad. Nicht alle Umkleideschränke sind verfügbar, die Nutzung der Sanitärräume ist eingeschränkt und es wird deutlich öfter gereinigt.

Ab 20. Juli starten wieder Intensivschwimmkurse, so Axel Schneegans. Es gibt noch freie Plätze.

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